Bilder aus Gaggenau
von oben nach unten: Bathseba (Lilly Heidinger) bei der Hochzeit, der gesamte Chor mit Mitarbeitern des Camps T11
Bilder aus Deizisau
von oben nach unten: T-Shirt-Ausgabe vom Sonntag, Bathseba (Corinna Hutter) in einer Hauptprobe
Sonntag: Erinnerungen bleiben!
1. Mai 2011 Ein trauriger und freudiger Tag zugleich, es ist toll zurück zu schauen, was die einzelnen Camps mit ihren Leitern, Mitarbeitern, Mitwirkenden und Teens auf die Beine gestellt haben!Neben den Tränen, die heute zum Abschied fließen werden, bleiben eine Menge toller Erinnerungen und Erlebnisse. 4 Konzerte in 4 Tagen, wir sind stolz auf euch - und ihr könnt es auch sein!
Reinhard Konzelmann, der Hauptleiter des Camps in Balingen-Zillhausen lobt sein Team und die Teilnehmer mit den Worten: "echt gutes Team und super Chor und Band!". Weiter erzählt er, dass sie neben den Konzerten viel erlebt haben und die Zeit Herzen bewegt hat.
Er selbst ist es auch, der sich bei Adonia um die großen Requisiten kümmert. Die Herausforderung besteht beim Bühnenbild von Adonia darin, dass es sich durch einfaches Handling im Auf- und Abbau auszeichnet, gut transportabel ist und natürlich gut aussieht, um den begabten Musikern, Schauspielern, Tänzern und Sängern einen angemessenen Rahmen zu schaffen. Wegen den vielen parallelen Konzerten, musste dieses Jahr alles in 7-facher Ausfühurng hergestellt werden, weil jeder Chor sein eigenes Set hat!
Unter anderem gehören dieses Jahr zum Bühnenbild und den Requisiten ein israelisches Zelt, in dem traditionell Hochzeiten gefeiert werden. Das Zelt wird dann in einer späteren Szene zum Himmelbett für Bathseba & David umgebaut. Weiter gehört der Thron, der den Thronsaal repräsentiert zum Bühnenbild einer anderen Szene.
2011 ist das erste Jahr, in dem vor einem weißen Backdrop (weißes Tuch hinter dem Chor) gespielt und gesungen wird. Mit LED-Lichtern angeleuchtet lassen sich schöne Effekte erzeugen und das Licht erzeugt in jeder Szene die gewünschte Stimmung.
"Der Aufwand hat sich auf jeden Fall gelohnt!", sagt Reinhard Konzelmann.
Samstag: Ostertour Abschlusskonzert
30. April 2011 Heute finden in Kassel, Leipzig, Alttröglitz, Engstingen, Balingen, Mühlacker und Laichingen die letzten Konzerte der Teens-Ostertour 2011 statt. Das sind die letzten 7 Konzerte von insgesamt 48 Konzerten in den letzten 2 Wochen...Balingen ist traditionell und wegen den Räumlichkeiten ein großes Konzert, es war auch dieses Jahr wieder sehr voll und rund 1000 Besucher haben das Konzert miterlebt. Reinhard Konzelmann, der Hauptleiter des Camps Balingen-Zillhausen: "Wir hatten 4 sehr gute Konzerte, das Camp war harmonisch und es gab keine Ausfälle oder andere größere Probleme!"
Das Camp in Reibitz wurde von Madeline Weißbach geleitet. Das letzte Konzert wurde in Alttröglitz aufgeführt, es war "ziemlich cool, echt gut und hat Riesenspaß gemacht". Das Team und die Teilnehmer konnten sich über 500 Zuschauer freuen, die sehr viel positives Feedback gegeben haben! Demnach haben die Zuschauer wahrscheinlich nicht gemerkt, dass nach dem chaotischen Aufbau auch auf der Bühne ein paar Kleinigkeiten schief gelaufen sind. Laut Madeline, war es die Aufführung mit den meisten Fehlern, aber trotzdem die coolste!
Freitag: Konzert ohne Strom
29. April 2011
Die heutigen Konzerte wurden in Burgdorf, Stollberg, Wendingen, Meßstetten, Uhingen und im Angelbachtal aufgeführt. Ein ganz besonderes Konzert durfte in Nünchritz aufgeführt werden...
"Das Konzert fing schon mit Pannen an..." berichtet Moritz Baer, Bandleiter des Camps in Pockau.
Nach dem dritten Lied passierte es (zum ersten Mal): Licht, Sound, alles aus! Die komplette Stromversorgung der gesamten Halle ist ausgefallen. Nach einem kurzen Schockzustand wurde auf der Akustik-Gitarre weitergespielt, bis die Notstromversorgung stand wurden 2 Songs unplugged gespielt.
Jetzt ging immerhin die Saalbeleuchtung wieder. Die Bühnenlichter blieben aber weiterhin dunkel. Bei Lied Nr. 13 setzte das Licht wieder ein, genau an der Stelle, an der das ruhige Lied seinen Bruch ins freudige hatte, genial! Zwischendurch sind immer wieder Monitore und Headsets ausgefallen, doch die Teilnehmer haben sich nicht anmerken lassen und sind wie Profis dem Leitsatz "the show must go on" gefolgt.
Nachdem eine Weile unter "Normalbedingungen" gespielt wurde, fiel der Strom während des Gitarrensolos erneut aus! Die Band spielte unplugged weiter und der Chor hat ohne Mikros weitergesungen, auch Solisten des Gesangs mussten ohne Mikrofon auskommen.
Am Ende des Konzerts sind Schauspieler, Chorsänger, Tänzer und Band gemeinsam von der Bühne gezogen, teils mit ihren Instrumenten. Ein toller Moment nach so einem Konzert!
"Es war zweifellos eines der coolsten Adonia-Konzerte" bestätigt Moritz Baer nach dem Konzert. Die Stimmung danach war sehr lustig und natürlich positiv gelößt. Die Freude über das besondere Konzert hat bei allen Beteiligten überwiegt und es wurde gefeiert, dass noch nicht einmal der Ausfall von allen möglichen technischen Hilfen die Konzerte von Adonia in ihrer Wirkung schmälert.
Denn auch für die Zuschauer war es beeindruckend mit anzusehen, wie professionell und mit wie viel Hingabe die Musicals aufgeführt werden!
Freitag: O-Ton aus dem Bremen-Camp
29. April 2011 Kyrill Schmidt, der Hauptleiter des Camps in Bremen berichtet, dass alles super läuft: "Wir haben einen super Chor, eine super Band, super Schauspieler fürs Theater und super Tänzer!""Die Konzerte begeistern mich immer wieder, gerade wenn man sieht, wie manche Zuschauer den Konzertsaal mit tränenden Augen verlassen, weil es die begabten, motivierten und begeisterten Teens schaffen mit dem Musical die Herzen der Zuschauer anzurühren..."
Toll, wie gut es jetzt läuft, nachdem Kyrill zu Beginn des Camps mit dem Problem konfrontiert wurde, dass die Dirigentin krankheitsbedingt ausfällt. Bis der Ersatzdirigent vor Ort sein konnte, hat ein Mitarbeiter diese Aufgabe übernommen. Schön, wenn ein Team so vielseitig begabt und flexibel ist!
"Die Busfahrer", berichtet Kyrill weiter, "sind so begeistert von den Teens, dass sie sich an die Heckscheibe große Klebezettel mit dem Adonia-Schriftzug geklebt haben." Sehr cool, wenn man sich auf dem Weg zum nächsten Konzert so auf den Straßen präsentieren kann! Ein Dank an die Busfahrer.
Donnerstag: Auf eure Plätze, fertig, los!
28. April 2011 Heute haben die meisten Camps ihren Sponsorenlauf zugunsten des Adonia Büro- und Schulungsgebäudes (www.adonia-baut.de) durchgeführt. Das Wetter war ebenso gut wie die Stimmung.Rebekka Jahn (Sachsentour) meinte: „Es war richtig cool. Eigentlich sollten wir jedes Jahr so ´ne Aktion machen. Auch ohne Sponsoren.“
Mit lauter Musik und Anfeuerungsrufen haben sich die Chorteilnehmer gegenseitig motiviert. 12 Minuten rannten, liefen, gingen und walkten die Läuferinnen und Läufer. Toll, dass sich die Campteilnehmer solidarisch für den Ausbau „ihrer“ Adonia-Arbeit einsetzen.
Ein Läufer in Sonnenbühl schaffte 17 Runden, also mehr als 3,3 Kilometer! Und eine Läuferin aus Balingen wurde mit mehr als 100 Euro pro Runde gesponsert!
Mittwoch: 7 an einem Tag
27. April 2011 Das gabs noch nie bei Adonia Deutschland: 7 Adonia-Konzerte am selben Tag! Die fast fünfhundert Teens und ihre Teamleiter in den Camps in Niedersachsen, Baden-Württemberg, Sachsen und Sachsen-Anhalt stehen in den Startlöchern für ihre viertägige Tournee. Heute fahren sie zu ihren ersten Konzertorten nach Osterholz-Scharmbeck, Burkhardtsdorf, Dessau, Sonnenbühl, Ravensburg, Lahr und Ostfildern. Nach dem Aufbau der Technik werden sie ihre Generalproben durchführen, um dann endgültig bereit zu sein für den großen Auftritt heute Abend.Dienstag: Weiter geht's mit Proben
26. April 2011 ...es wird unermüdlich weitergeprobt! Eine kleine Premiere gibt es heute schon, denn Chor, Theater und Band proben heute erstmals zusammen,in zwei Hauptproben sollte das Musical soweit stehen, denn morgen wird es schon die ersten Konzerte geben!Dazu wird das ganze Musical heute am Stück durchgespielt, eine große Leistung, nachdem sich die Teens und Leiter am Sonntag (also vor 2 Tagen!) größtenteils zum ersten mal gesehen haben.
Montag: Der erste ganze Tag
25. April 2011 Montag ist der erste Tag, an dem die Teens im Camp aufwachen bzw. geweckt werden. Bis Mittwoch gilt es ein Konzert auf die Beine zu stellen, da sind Montag und Dienstag als Probentage äußerst wichtig.Vor dem Mittagessen findet die erste Hauptprobe statt. Danach ist Kleingruppe, das heißt, die Teens treffen sich in Gruppen von jeweils 7-9 Teilnehmern zusammen mit einem Leiter. In dieser Zeit geht es um die Teilnehmer und bietet Raum auch für persönliches. Danach ist nochmals eine Hauptprobe und am Abend ist ein gemeinsamer Gottesdienst mit Musik und kleinem Input.
Sonntag: 7 neue Camps starten!
24. April 2011 Die ersten fünf Camps sind noch nicht vorüber, und doch starten heute schon sieben neue!Die zweite Hälfte der diesjährigen Oster-Teen-Camps findet in Bremen, Pockau, Reibitz, Sonnenbühl, Balingen, Gaggenau und Deizisau statt. Das sind die Quartiere für die ersten vier Tage, danach geht es dann auf Tournee!
Das Camp in Sonnenbühl ist bei "herrlichem Sonnenschein und super Temperaturen gut gestartet, alle Teilnehmer sind da und freuen sich auf die Herausforderung diese Woche!" (Simon Leimbeck, Hauptleiter Camp-Sonnenbühl).
Samstag: Die 2. Campwoche kann beginnen
23. April 2011 Die zweite Woche der Bathseba Ostertour-Camps beginnt für die Teilnehmer erst morgen, die Mitarbeiter sind schon heute vor Ort und treffen die letzten Vorbereitungen.Auch für die Band startet das Camp einen Tag früher als für die Teens, die ganze Technik muss aufgebaut werden und der erste Soundcheck durchgeführt werden, anschließend wird gleich zum ersten mal geprobt.


